Häufige Fragen

Sind Ratenzahlungen möglich?

Wir als Inkassounternehmen sind grundsätzlich in jedem Stadium der Sachbearbeitung zu einer Ratenzahlung bereit. Diese muss jedoch in Angesicht der Höhe der Gesamtforderung angemessen sein.

In der Regel sollte die Ratenzahlung nicht länger als 12 Monate in Anspruch nehmen.

Der Antrag auf Ratenzahlung kann entweder hier über das Online-Portal oder durch Rücksendung des unserer Mahnung beigefügten Formulars erfolgen.

Entstehen bei einer Ratenzahlung weitere Kosten?

Sofern die Gesamtforderung in höchstens 3 Raten gezahlt wird, entstehen keine weiteren Kosten! Lediglich die weiter laufenden Zinsen welche in der Regel gering sind, werden berechnet.

Bei mehr als 3 Ratenzahlungen entsteht eine Einigungsgebühr analog Nr. 1000 VV RVG i.V. mit § 31 b RVG zzgl. Post- und Telekommunikationsleistungen zzgl. UmSt. analog Nr. 7002, 7008 VV RVG entsteht.

Für die Dauer der Zahlungsvereinbarung wird auf die Titulierung des Anspruchs sowie auf Zwangsvollstreckungsmaßnahmen verzichtet.

Können die Raten auch von meinem Konto abgebucht werden?

Im Rahmen einer Ratenzahlungsvereinbarung kann ein SEPA-Lastschrift Mandat erteilt werden, sodass die fälligen Raten automatisch abgebucht werden.

Das SEPA-Lastschriftmandat kann entweder hier über das Online-Portal oder durch Rücksendung des unserer Mahnung beigefügten Formulars erfolgen.

Welche Zahlungswege stehen zur Verfügung?

Die Zahlung kann entweder durch Überweisung oder Bareinzahlung auf unser Konto bei der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank) oder bei der Sparkasse Mittelholstein AG erfolgen.

Die Bareinzahlung auf unser Konto bei der UniCredit Bank AG (HypoVereinsbank) ist bundesweit möglich!

Ebenfalls kann während der Geschäftszeiten eine Barzahlung bei uns erfolgen.

Der Einzug der Forderung per SEPA-Lastschrift ist ebenfalls möglich. -> Antrag auf Ratenzahlung per SEPA-Lastschrift

Wie berechnen sich die geltend gemachten Inkassokosten?

Bei den vorgerichtlichen Kosten (Inkassokosten) handelt es sich um als Verzugsschaden gem. §§ 280, 286 BGB in Höhe einer 1,3 Gebühr zzgl. Telekommunikationspauschale und ggf. UmSt. in Verbindung mit §§ 13 RVG, Nr. 2300, 7002, 7008 VV-RVG geltenden Schadenersatz.

Wann muss auf die Inkassokosten Umsatzsteuer gezahlt werden?

Sofern der Gläubiger zum Vorsteuerabzug gem. § 15 UStG berechtigt ist, muss dieser die anfallende Umsatzsteuer auf die vorgerichtlichen Kosten tragen. Sie müssen diese nur zahlen, sofern unser Gläubiger nicht zum Vorsteuerabzug gem. § 15 UStG berechtigt ist.

Dies ist z. B. bei folgenden Gläubigern der Fall:

  • Ärzte
  • Krankenhäuser
  • eingetragene Vereine
  • gemeinnützige GmbH
  • Kleinunternehmer gem. § 19 UStG
  • Versicherungen
  • Banken
  • öffentliche Hand
  • Privatpersonen
Wie berechnen sich die Zinsen?

Der § 288 BGB besagt, dass eine Geldschuld während des Verzuges zu verzinsen ist. Daher machen wir ab Verzug entsprechende Zinsen geltend.

Der Verzugszinsatz beträgt für das Jahr fünf Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

Bei Rechtsgeschäften an denen ein Verbraucher nicht beteiligt ist, beträgt der Zinssatz für Entgeltforderungen neun Prozentpunkte über dem Basiszinssatz.

Der Basiszinssatz beträgt derzeit -0,83 %. (Stand: 01.01.2016)

Damit ergeben sich folgende Zinsansprüche:

Verbraucher:                 4,17 %

Nicht-Verbraucher:     8,17 %

 

Wird der SCHUFA Eintrag nach vollständiger Zahlung gelöscht?

Die Übermittlung personenbezogener Daten über eine Forderung an Auskunfteien gem. § 28a, Abs. 1 S. 1 BDSG ist unter anderem zulässig, wenn die Forderung durch einen Schuldtitel nach § 794, Abs. 1 S. 4 ZPO festgestellt worden ist.

Dieser Schuldtitel nach § 794, Abs. 1 S. 4 ZPO liegt meist in Form eines Vollstreckungsbescheides vor.

Die vollständige Zahlung der Forderung wird an die SCHUFA Holding AG übermittelt. Damit haben wir unsere gesetzliche Verpflichtung erfüllt.

Gem. § 35 Abs. 2 S. 4 BDSG erfolgt die Löschung der personenbezogenen Daten, wenn sie geschäftsmäßig zum Zweck der Übermittlung verarbeitet werden und eine Prüfung jeweils am Ende des vierten, soweit es sich um Daten über erledigte Sachverhalte handelt und der Betroffene der Löschung nicht widerspricht, am Ende des dritten Kalenderjahres beginnend mit dem Kalenderjahr, das der erstmaligen Speicherung folgt, ergibt, dass eine längerwährende Speicherung nicht erforderlich ist.

Diese gesetzliche Löschfrist wird durch die SCHUFA Holding AG überwacht und ausgeführt.

Eine Löschung der Daten durch uns kann grundsätzlich nicht erfolgen!